Ein Frohes Neues Jahr 2019

31. 12. 2018

ich wünsche Ihnen und Ihren Familien alles Gute für das Neue Jahr. Vor allem Gesundheit.

Über die denkt man wohl meist erst nach, wenn Sie fehlt oder zumindest nicht mehr so gut ist. Oft treiben uns auch viele andere Sorgen durch den Alltag. Um so wichtiger ist es, auch einmal innezuhalten und sich über das Glück, das wir haben, klar zu sein.

Wir wohnen immer noch in einem der sichersten Länder der Welt. Wir brauchen keine Angst um das tägliche Brot oder um das Schulgeld für die Kinder zu haben. Das ist viel.

Leider geht es nicht allen so gut. Und leider haben manche unter uns auch wirklich ernsthafte Sorgen. Viele haben Angst vor steigenden Mieten. Die Politik hat in den letzten 20 Jahren enorme Versäumnisse und Fehler aufgehäuft. Seit Kippung des Gemeinnützgkeitsgesetzes 1999 und großflächigem Verkauf kommunalen Wohnungseigentums ging der günstige Wohnungsbestand von Jahr zu Jahr zurück. Gleichzeitig wurde der Wohnugsbau systematisch unattraktiver gemacht: So wurden die Bauauflagen verschärft, die Bearbeitung von Bauanträgen dauert viel länger und auch die Energieeinsparverordnung verteuert die Baukosten enorm. Die Mietpreisbremse und die Ausweitung der Mileuschutzgebiete vergrößern diesen Teufelskreis nur weiter, da Projektentwickler teilweise aus Deutschland ins Ausland wandern und oder lieber Hotels und andere Gewerbebauten entwickeln und bauen.

Als nächstes soll die Grundsteuer angehoben werden. Es gibt "Ideen", die Grundsteuer nicht mehr auf den Mieter umlegen zu dürfen. 

Mit all diesen „Maßnahmen“ hat die Politik die Wohnungsknappheit voraussehbar nicht verringert, im Gegenteil.


Dafür werden mit Millionen von Steuergeldern einzelne Wohnblocks von der öffentlichen Hand zum Höchstpreis im Bieterverfahren zurückgekauft. Für einige wenige Mieter werden so für Millionen Euro günstige Wohnungen geschaffen.

Dieses Geld wäre sinnvoller bspw. für die Neueinstellung von Mitarbeitern der Bauämter aufgewendet. Damit würden monate- bzw. teilweise jahrelange Wartezeiten für bauwillige Projektentwickler verkürzt werden können.

Noch besser wäre es, bundesweit die ständige gestiegene Grunderwerbssteuer, die in Brandenburg 6,5 %, in Berlin immerhin 6 % beträgt, zu senken oder aufzuheben. Dies würde sofort allen zu Gute kommen und gerade den Schwellenhaushalten – jungen, bzw. einkommensschwächeren Familien und Personen den Weg in die eigene Immobilie ebnen.

 

Ich werde auch in Zukunft im Rahmen meiner Möglichkeiten als Mitglied des stärksten Berufsverbandes der Immobilienmakler, Hausverwalter und Sachverständigen dafür kämpfen, dass die Verteilmentalität der Regierung zugunsten einer von Sachverstand geleiteten sinnvollen Politik ersetzt wird.

Und natürlich bin ich auch im Neuen Jahr mit Engagement und Leidenschaft voll für Sie da, sei es beim Verkauf Ihrer Immobilie oder beim Kauf Ihrer Traumimmobilie.


Ihre Jana Braun

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